Diplomat und Jurist
Sir Muhammad Zafrulla Khan
Er legte 1957 den Grundstein und eröffnete die Moschee am 12. September 1959. Damit begann ein neues Kapitel muslimischen Lebens in Frankfurt.


Der Ort von Moschee im Dialog
Seit 1959 steht die Nuur-Moschee für Gebet, Gemeinschaft und offene Türen. Heute ist sie zugleich der Ort, an dem „Moschee im Dialog“ Menschen und Perspektiven zusammenbringt.
Moschee des Lichts
„Nuur“ bedeutet Licht. Der Name passt zu einem Ort, der seit Jahrzehnten sichtbar macht, dass religiöse Identität und gesellschaftliche Offenheit zusammengehören können.
Die 1959 eröffnete Moschee liegt an der Babenhäuser Landstraße in Sachsenhausen. Sie war über viele Jahre der prägende sichtbare muslimische Sakralbau der Stadt und wurde zu einem Treffpunkt für Gebet, Bildung, Begegnung und interreligiösen Austausch.
Für „Moschee im Dialog“ ist diese Geschichte kein dekorativer Hintergrund. Sie ist der Ausgangspunkt: Die erste Moschee Frankfurts öffnet ihre Türen als öffentlicher Gesprächsraum – für Dialog, Begegnung und unterschiedliche Perspektiven.
Eine Frankfurter Geschichte
Vier Stationen zeigen, wie aus einem kleinen Gotteshaus ein geschichtsträchtiger Ort gesellschaftlicher Begegnung wurde.
Sir Muhammad Zafrulla Khan legt den Grundstein für den Moscheebau in Sachsenhausen.
Am 12. September öffnet die erste Moschee Frankfurts ihre Türen.
Muhammad Ali betet hier vor seinem Kampf im Frankfurter Waldstadion.
Dialogaktionen, interreligiöse Begegnungen und der Tag der offenen Moschee führen die Geschichte fort.
Prominente Momente
Die Nuur-Moschee hat Persönlichkeiten aus Religion, Politik, Gesellschaft und Sport empfangen. Drei Namen stehen exemplarisch für ihre besondere Geschichte.
Diplomat und Jurist
Er legte 1957 den Grundstein und eröffnete die Moschee am 12. September 1959. Damit begann ein neues Kapitel muslimischen Lebens in Frankfurt.
Boxweltmeister und globale Ikone
Vor seinem Frankfurter Kampf gegen Karl Mildenberger suchte Muhammad Ali 1966 die Nuur-Moschee zum Gebet auf – ein Moment, der bis heute zur Erinnerung des Ortes gehört.
Geistliches Oberhaupt der Ahmadiyya Muslim Jamaat
Zum 50-jährigen Jubiläum 2009 kam er nach Frankfurt. Der Festakt führte Gäste aus Politik, Kultur und verschiedenen Religionsgemeinschaften zusammen.
Der Gebetsraum der Nuur-MoscheeWarum genau hier?
Wer eine Moschee bisher nur aus Debatten kennt, erlebt sie hier als realen Ort: überschaubar, nahbar und offen für Fragen. Das verändert den Ton des Gesprächs.